Europarat plant Studie zu Jugendbeteiligung: Jetzt mitmachen!

Der Europarat sieht im Rahmen seines Arbeitsschwerpunkts ‚Verbesserung der Beteiligung von Jugendlichen an demokratischen Prozessen‘ die Durchführung einer Studie vor. Im Mittelpunkt steht der Einsatz neuer und innovativer Formen der Jugendbeteiligung bei Entscheidungsprozessen.
Alle interessierten Personen, die im Bereich der Jugendbeteiligung tätig sind, sind aufgerufen, über eine Online-Befragung mit ihren Informationen und Erfahrungen zu der Studie beizutragen. Aus den Ergebnissen der Studie wird der Europarat Schlüsse für seine weitere Politik und Maßnahmen im Bereich der Jugendbeteiligung ziehen.
Die Teilnahme an der Online-Befragung ist bis zum 18. Dezember 2016 möglich.
Die Studie wird auch einen Bereich mit Fallbeispielen enthalten. Alle Teilnehmenden können ein Projekt für diesen Bereich benennen. Dafür muss in der Online-Befragung der Abschnitt zu Fallbeispielen ausgefüllt werden. Projektbeispiele können auch per E-Mail an dan.moxon@peopledialoguechange.org geschickt werden.

Link zur Online-Befragung Jugendbeteiligung

https://www.surveymonkey.co.uk/r/38WXTGQ

Quelle: Europarat

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Was ihr tun könnt, wenn Kinderrechte verletzt werden

Broschüre zu Individualbeschwerdeverfahren

In dieser Broschüre findet du Informationen über eine Reihe von Verpflichtungen, die zum Schutz von Kindern beitragen und ihnen helfen, wenn ihre Rechte verletzt wurden.

Du erfährst zum Beispiel was die Vereinten Nationen sind, was eine Konvention ist und was ein Zusatzprotokoll. Und was bitte ist ein Induvidualbeschwerdeverfahren und was hat das mit mir und meinen Rechten zu tun?

Damit ihr versteht was zu Einforderung eurer Rechte dazugehört und welche Verpflichtungen die Staaten zum Schutz von Kindern eingegangen sind, folgt dem link, teilt ihn mit Freunden und zeigt die Broschüre möglichst vielen Erwachsenen in eurem Umfeld.

Unter

https://www.bmfsfj.de/blob/112672/f4045f0b0a0b74bd0dbfd960db793eb5/was-ihr-tun-koennt-wenn-kinderrechte-verletzt-werden-data.pdf

ist die Broschüre und weiterführende Hinweise zu finden.

 

Handreichung gegen Rechtsextremismus

In Zusammenarbeit mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr) hat der Paritätische Gesamtverband eine Handreichung herausgegeben, die orientiert an Praxis und Alltag, Tipps und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit rechtsextremen Positionen und Phänomenen gibt.

Die Handreichung „Wahrnehmen – Deuten – Handeln. Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit keinen Raum bieten“ soll Basiswissen zum Thema Rechtsextremismus und Rassismus für alle Kolleginnen und Kollegen im Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen zur Verfügung stellen. Ziel dieser Handreichung ist es, zentrale Ansatzpunkte zu beleuchten, Hilfestellungen zu leisten und auf weiterführende Informationsmöglichkeiten hinzuweisen.

Rechtsextremismus ist leider kein überwundenes Problem unserer Gesellschaft, sondern immer noch präsent. So sehr Menschen mit rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Einstellungen politisch auch außerhalb unseres demokratischen Konsens stehen mögen, sie leben doch inmitten unserer Gesellschaft. Sie gehen einem Beruf nach und nehmen Freizeit- und Kulturangebote in Anspruch, sie treiben Sport und sind in Vereinen und Sozialverbänden ehrenamtlich tätig, sie besuchen Veranstaltungen und lassen sich in Beratungseinrichtungen helfen, sie schicken ihre Kinder in Kitas und Schulen und werden in Vertretungsorgane gewählt. Kurz, sie nehmen am ganz normalen, alltäglichen Leben teil.

Aus diesem Grund sind soziale Dienste und Einrichtungen genauso mit Rechtsextremen konfrontiert, wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche. Mitunter versuchen Rechtsextreme auch ganz gezielt, unsere Grundsätze – Offenheit, Vielfalt und Toleranz – auszunutzen, und für sich zu instrumentalisieren.

Dabei steht der Paritätische seit jeher für die beiden Grundsätze „Gleiche Chancen FÜR jeden Mensch und Respekt VOR jedem Menschen“. Die rechtsextremen Kräfte aber wollen genau das Gegenteil: Sie wollen aufgrund von äußeren Merkmalen oder der Herkunft Ausgrenzung betreiben.

Alle Erfahrungen zeigen, dass nur die konsequente Zurückweisung seitens der Demokratinnen und Demokraten solche Versuche der Rechtsextremen, politische Diskussionen zu dominieren oder das soziale Umfeld für antidemokratische Zwecke zu nutzen, abwehren kann. Dazu soll diese Handreichung einen Beitrag leisten.

„Wahrnehmen – Deuten – Handeln. Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit
keinen Raum bieten“ (PDF, 2,2 MB)

Quelle: Der PARITÄTISCHE Gesamtverband vom 17.11.2016

1. Zukunftskonferenz der Kinder in Dresden

Das „theater junge generation“ (tjg.) lädt am 13. Januar zur 1. Dresdner Zukunftskonferenz der Kinder“ im neuen Haus im Kraftwerk Mitte.
Ideen, Manifeste und Utopien von Kindern zur Rettung des Übermorgen. Aus dem neuen Kraftwerk kommt Energie – Zukunftsenergie von 100 Dresdner SchülerInnen, die sich Gedanken machen über die (Um)Welt von (Über) Morgen. Wie viel Eingriff in die Natur können und wollen wir verantworten? Welche Risiken müssen wir für ein gutes Leben im Jahr 2035 heute schon eingehen und wie soll in Zukunft unsere Zukunft verhandelt werden?

Im Zusammenhang mit der Inszenierung „Schlamm oder die Katastrophe von Heath Cliff“ gestalten SchülerInnen aus vier verschiedenen Schulen Dresdens ihre eigene Zukunftskonferenz. Sie legen fest, welche Fragen und Themen auf den Plan kommen, wen sie für ihre Zukunftsforschung zu Rate ziehen wollen und wie sie ihre Konferenz durchführen wollen.
Interessiert Lehrer und Klassen können sich an die Theaterakademie des tjg unter theaterakademie@tjg-dresden.de wenden.

Mehr unter http://www.tjg-dresden.de/aet-schule-111.html